26. Januar 2009
txtr: Highlight unter den E-Book-Readern
Im dritten Quartal will txtr den Markt der E-Book-Reader aufmischen. Der txtr Reader hat ein sechs Zoll großes Display mit einer Auflösung von 800 mal 600 Pixel. Der Bildschirm nutzt die sogenannte E-Ink-Technologie und kommt somit ohne Hintergrundbeleuchtung aus. Mithilfe dieser Technik kann das Gerät bis zu 16 Graustufen darstellen und sogar Animationen abspielen. Der Akku soll laut Hersteller mehrere Wochen halten. Der internen Speicher liegt bei einem Gigabyte. Erweitert wird der Speicherplatz mithilfe einer SD-Karte mit acht Gigabyte.
Zum txtr Reader gehört eine Plattform, über die sich Lesestoff beziehen lässt. Die Online Community wird derzeit als offene Plattform für digitale Texte betrieben, soll jedoch künftig auch ein Verlagsprogramm bieten. Die Verbindung mit der Plattform hält das Gerät via UMTS-Mobilfunkverbindung. Der Reader kann zudem per USB an einen Computer angeschlossen werden. Drahtlos kommen Texte außerdem per WLAN auf das elektronische Buch.
Zudem ist mit txtr nicht nur das Lesen von eBooks möglich. Es sollen auch alle anderen Arten von digitalen Dokumentenformaten dargestellt werden können. Gleichzeitig wird sowohl das Lesegerät als auch die Plattform in Form eines SDKs mit dokumentierten APIs für Entwickler offen stehen.
Die txtr-Plattform ermöglicht es zudem, eigene Texte zu veröffentlichen bzw. mit anderen Nutzern auszutauschen. Über eine Kommentar-Funktion können User über Beiträge diskutieren. Damit empfehle sich die Plattform nicht nur für alle, die eine private Textsammlung einrichten möchten, sondern auch für Profis, die ihre Texte mit einer Redaktion oder Arbeitsgruppe austauschen wollen, heißt es vonseiten des Unternehmens.
Die txtr-Plattform bedient jedoch nicht nur den txtr reader und herkömmliche Computer, sondern will auch neue Anwendungsmöglichkeiten für die aktuelle Generation von mobilen Internetgeräten wie das iPhone schaffen. Für dieses gibt es bei bereits eine auf das Gerät zugeschnittene Anwendung, mit der man auch mobil komfortabel auf die Funktionen der Plattform zugreifen kann.
Quelle: pte
Felix Schrader



































