
10. Juni 2009
webinale 09 – eine Rückschau
Manager, Designer und Developer, deren Alltag dem Web gewidmet ist, will die webinale eine Plattform bieten. Zum Lernen, zum Austauschen, um neue Erfahrungen zu machen und interessante Einblicke zu erhalten. Mit anderen Worten: es geht vor allem darum, Inspiration zu erfahren. Dieses Jahr ging die Reise erstmals nach Berlin. Hier hat die webinale nach ihrer Premiere in Ludwigsburg und ihrer zweiten Ausgabe in Karlsruhe ein neues und künftiges zu Hause gefunden.
Warum Berlin? Darum!
Gründe für den Umzug gab es viele. Zum einen war es das bessere Platzangebot. Grund war aber auch, dass inzwischen viele Unternehmen und Startups in Berlin sitzen. Damit verkürzen sich die Wege und das Networking fällt leichter. Zudem bietet Berlin einzigartige Möglichkeiten der Vernetzung. Zum Beispiel mit dem 4010, dem Concept Store der Telekom.
Während der webinale hat sich der 4010 zur offiziellen webinale Lounge gewandelt. Neben Getränken, WLAN und Playstation gab es auch Sessions im 4010, die kostenlos besucht werden konnten. Ein Konzept, das bei vielen Teilnehmern gut ankam. Dies vielleicht auch deshalb, weil der webinale-Speaker Akinori Oishi in mühevoller Kleinarbeit 14 Tage lang die Gallery Wall im 4010 mit seinen typischen Charakter-Zeichnungen versehen hat. Ein interaktives Kunstwerk, das den webinale-Teilnehmern das Angebot machte, einen Teil der illustrierten Handy-Männchen selbst auszumalen.
webinale 09: Fakten und Highlights
Eröffnet haben die webinale Web 2.0-Urgestein Ossi Urchs und, als Repräsentant für eine neue Technologie, Andres Steinhauser von txtr. Weitere Keynotes gab es von Karlheinz Toni aka Charly und Kevin Slavin. Darüber hinaus gab es nach den Mittagspausen an beiden Tagen eine Diskussionsrunde: zum Thema Onlinemarketing sowie über Poltik und neue Medien.
Das Sessionangebot war – den Vorjahren entsprechend – umfangreich. Insgesamt hatte die webinale rund 80 Sessions und Workshops aufzubieten, und über 70 Speaker waren auf der Konferenz vertreten. Lohn aller Mühen: Knapp 900 Teilnehmer sind dem Ruf nach Berlin gefolgt.
Zu den Highlights der diesjährigen webinale zählen sicherlich die Fassadendrucker-Aktion – bei der eine Wand des Berliner Congress Center mit dem Logo von CREATE OR DIE und der webinale-Blase beschossen wurde. Einen Strich durch die Rechnung hat das schlechte Wetter dem webinale Crawl gemacht. Heftige Regenschauer am Nachmittag des ersten Konferenztages, hatten die Zahl der willigen Teilnehmer etwas dezimiert. Dennoch kamen drei Gruppen zustande, die den widrigen Umsänden trotzten und mutig durch das an diesem TAge leider ungemütliche Berlin stapften.
Beeindruckend waren auch die Filme, die beim webinale Movie Contest eingereicht wurden – auch wenn es nur wenige waren. Gewonnen hat den Wettbewerb Euroweb:
webinale Movie Contest: Der Siegerfilm!
Der webinale vorangestellt war, wie auch schon im letzten Jahr, der Startup Day (25. Mai). Erfolgreiche Gründer, Investoren und Berater u.a. Felix Haas von amiando, Kolja Hebenstreit von Team Europe Ventures und Siggi Kögl haben ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit den angehenden Unternehmenslenkern geteilt. Bei einer anschließenden Pitchrunde der Investoren und Förderprogramme hatten die Teilnehmer Zeit, sich über verschiedene Investitionsschwerpunkte zu informieren und bei einem anschließenden Get-to-Gether Kontakt aufzunehmen.
webinale 2010 – wir arbeiten dran!
Zu kritisieren gab und gibt es natürlich auch ein paar Punkte: Die Sessionräume fielen teilweise viel zu klein aus. Und auch das Catering war ein Problem. So gab es eine unzureichende Kaffe-Versorgung und zu wenig Wasser. Probleme, an denen wir arbeiten – Probleme, die sich nächstes Jahr nicht wiederholen werden!
Wir freuen uns auf die webinale 2010 – wir freuen uns darauf, euch wiederzusehen!
Felix Schrader

































