Dienstag, 9. Februar 2010

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CREATE OR DIE!!
 
Januar 2007
aus VISUAL-X Ausgabe: Volume 15.2007
GeoTagging
Dem neuen Trend auf der Spur
Jens Franke

Mit der steigenden Beliebtheit von Google Maps & Flickr erhält auch das Thema "GeoTagging" eine immer größere Bedeutung. VISUAL-X erklärt diesen Trend und zeigt Ihnen, was Sie für das GeoTagging benötigen und welche Vorteile es für Sie hat.


Unter GeoTagging versteht man das Hinzufügen ("Taggen") von geografischen Informationen zu Daten. Die Informationen werden in den Metadaten der Daten, wie zum Beispiel Websites, RSS-Feeds oder Fotos, gespeichert. In der Regel bestehen sie aus dem Breitengrad und dem Längengrad. Eine Ausbaustufe höher können dann auch Höhenmeter, Ort oder der Sichtwinkel bei Bildern mit angegeben werden.


Latitude: Breitengrad
Longitude: Längengrad
Altitude: Höhe

Flickr arbeitet mit folgenden drei Tags:
geotagged
geo:lat= xx.xxxxxx
geo:lon=xx.xxxxxx

Ein Foto des Hauptbahnhofs in Hannover hätte zum Beispiel folgende Tags:
geotagged
geo:lat=52.377957
geo:lon=09.742555

KML = Keyhole Markup Language, XML-basierte Sprache zum Verwalten von dreidimensionalen geografischen Daten in Programmen wie Google Earth, Google Maps und Google Mobile.
KMZ = Komprimierte KML-Datei, plus die Bilddateien, die in der KML definiert sind.
GPX = Datenformat zur Speicherung von Geodaten.
NMEA = Übertragungsstandard für die Weitergabe von Positionsdaten.

Welche Vorteile hat GeoTagging
Um es etwas greifbarer zu machen, nehmen wir einmal an, Sie recherchieren gerade für den kommenden Sommerurlaub und suchen nach Informationen für die Planung einer Rundreise durch Norwegen. Der gängige Weg wäre jetzt, dass Sie die Suchmaschine Ihres Vertrauens mit Suchbegriffen füttern. Die Anzeige der Suchergebnisse würde dann recht nüchtern in einer Liste erfolgen. Für viele Suchanfragen ist diese Darstellung ohne Frage optimal. Werden aber ortsbezogene Suchanfragen gestartet, wäre eine Visualisierung der Ergebnisse auf einer geografischen Karte zumindest eine Alternative, wenn nicht sogar die bessere Wahl. Texte und Fotos würden zum Beispiel auf einer Kartenansicht auf Basis von Google Maps angezeigt werden und in direktem Kontext mit dem Ort stehen. Dass die User-Experience bei dieser Darstellungsart deutlich höher ist, zeigen Sites wie placeopedia.com und jobloft.com.


Placeopedia: Wikipedia-Artikel werden auf einer Google-Map präsentiert

Jeder kann Inhalte mit GeoTags versehen
Nachdem Sie nun den Benefit des GeoTaggings kennen, haben Sie sicherlich große Lust bekommen, die Metadaten Ihrer Inhalte mit GeoTags zu füllen. Das Zünglein an der Waage ist wie immer die benötigte Zeit. Damit Sie den Aufwand einschätzen können, stellen wir Ihnen verschiedene Lösungsansätze des GeoTaggings am Beispiel von Fotos vor. Die Aufgabe ist immer wieder die gleiche. Es werden X Motive fotografiert und die Bilder mit GeoTags versehen, um sie im Anschluss entweder in Google Maps, Google Earth oder in der FlickrMap darzustellen. Im Idealfall kann man die Fotos natürlich in allen drei Ausgabekanälen nutzen.


FlickrMap: In dieser Ansicht können Sie die Position Ihrer Fotos editieren

Variante 1: Flickrmap
Nachdem Sie sich einen Account bei Flickr [2] erstellt und die Bilder hochgeladen haben, klicken Sie auf der Übersichtsseite Ihrer Fotos den Menüpunkt Organize an. Aktuell befinden Sie sich im Modul Batch Organize. Um Ihren Fotos Standorte zuzuordnen, wechseln Sie in das Modul Map. Beim erstmaligen Besuch werden Sie grundsätzlich gefragt, wer Ihre Fotos sehen darf. Diese Standardeinstellung können Sie später natürlich für jedes Foto beliebig oft ändern. Wir wählen Anyone aus, weil wir die Standorte der Fotos gerne allen Flickr-Mitgliedern zeigen möchten. Am rechten oberen Rand haben Sie nun die Möglichkeit in das Suchfeld Find a location einen Ort einzugeben, der dem Standort Ihres Fotos am nächsten kommt. Nachdem sich die Kartenansicht aktualisiert hat, können Sie sowohl mit den Schaltflächen als auch mit gedrückter linker Maustaste den Ausschnitt verändern. Mithilfe des Mausrads bzw. mit dem Höhenregler können Sie den Maßstab der Karte verändern. Haben Sie den exakten Standpunkt gefunden, ziehen Sie das gewünschte Foto aus der unteren Fotoleiste per Drag&Drop auf die gewünschte Position. Nachdem die Ortsinformation als Tag zum Foto abgespeichert wurde, erscheint auf der Karte ein blauer Kreis, der mit einer Eins beschriftet ist, und ein geöffnetes Popup, welches ein Thumbnail des Fotos zeigt. Um die Position des Fotos zu ändern, klicken Sie auf die blaue Eins und verschieben den Kreis bei gedrückter linker Maustaste an die neue gewünschte Position. Wenn Sie wollen, können Sie diesem Ort per Drag&Drop weitere Fotos zuordnen. Auch können Sie mit gedrückter Shift-Taste mehrere Fotos aus dem unteren Bereich selektieren und einem Punkt zuweisen. Möchten Sie den Breiten- und Längengrad von Fotos endgültig löschen, dann ziehen Sie per Drag&Drop den blauen Kreis auf die untere Fotoleiste.

Es sollte immer Ihr Ziel sein, Ihre Fotos in einer möglichst hohen Detailstufe zu platzieren, da sie in den höheren Detailstufen nicht angezeigt werden. Genau an der Stelle hat diese Variante bis dato aber noch ihre Schwächen. Da Flickr im März 2005 bekanntlich von Yahoo gekauft wurde, basiert die Kartendarstellung im "Maps"-Modul konsequenterweise auf den Daten von Yahoo Maps. Leider ist aber das derzeitig vorhandene Kartenmaterial von Yahoo – zum Beispiel für Deutschland – zu schlecht, um damit ernsthaft Inhalte mit GeoTags zu versehen. Da aber über kurz oder lang das Kartenmaterial verbessert wird, ist diese Variante interessant, weil man alle Basisarbeiten unter einem Dach erledigen kann.

Möglichkeit 2: Loc.alize.us & Localize Bookmarklet
Damit Sie aber schon heute Ihre Fotos auf der Basis von gutem Kartenmaterial mit GeoTags versehen können, bietet loc.alize.us [3] eine interessante webbasierte Alternative. Ruft man die Seite loc.alize.us auf, sieht man über die gesamte Fläche des Browserfensters eine detailreichere Kartendarstellung auf Basis von Google Maps. Auf der linken Seite befindet sich ein Panel, welches sich in einen Kopf- und einen Hauptbereich teilt. Im Kopfbereich haben Sie neben den üblichen Web-2.0-Optionen für del.icio.us und Digg auch die Möglichkeit, einen Ort zu suchen, der daraufhin im Zentrum der Kartenansicht angezeigt wird. Im Hauptbereich aktualisieren sich zeitgleich unter dem Reiter Explore Vorschaubilder, welche bei Flickr alle mit GeoTags versehen sind.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die Auswahl über einen vorhandenen Flickr-Nutzernamen oder Tags einzugrenzen. Sie können diese Site auch dafür nutzen, Ihre eigenen Fotos mit GeoTags zu versehen. Dafür klicken Sie zuerst auf den Reiter Create und dann auf einen gewünschten Punkt auf der Google Map. Im unteren Feld werden daraufhin die drei benötigten Tags angezeigt, die man jetzt manuell seinen Bildern über die bereits oben beschriebene Flickr-Seite zuweisen muss. Ohne Frage, das GeoTaggen wird so zu einer mühseligen Arbeit und ist somit nur bedingt zu empfehlen. Aufgrund des besseren Kartenmaterials ist diese Lösung der internen FlickrMap für die reine Visualisierung der verschiedenen Standorte für Flickr-Fotos aber vorzuziehen, auch wenn die Bedienung sich teilweise ein wenig träge anfühlt.

Die Entwickler von loc.alize.us, ihres Zeichens Studenten der Uni Weimar, haben aber ihre Hausaufgaben gemacht und präsentieren mit Localize Bookmarklet [4] einen nützlichen Helfer. Das Tool benötigt keine Installation, Sie müssen es lediglich in Ihre Bookmark-Toolbar ziehen. Öffnen Sie nun ein beliebiges Foto in der Foto-Einzelansicht von Flickr und klicken Sie dann auf den erstellten Eintrag in der Toolbar. Ohne Neuladen der Seite bekommen Sie nun innerhalb von Flickr eine Google Map angezeigt, mit deren Hilfe Sie die Position des Fotos festlegen können. Am unteren Rand der Karte können Sie die Kartenansicht vergrößern, nach einem Ort suchen oder abschließend den Ort speichern und somit die GeoTags hinzufügen. Auch hier kann man immer nur einzelne Fotos geotaggen, aber durch den geschickten Einsatz der Organize-Funktion von Flickr lässt sich der Tagging-Prozess teilweise optimieren.


GeoTagging: Hier mit dem kostenlosen Picasa von Google

Möglichkeit 3: Picasa & Google Earth
Nachdem wir Ihnen zwei webbasierte Lösungen präsentiert haben, kommen wir mit Picasa und Google Earth nun zu der ersten Desktop-Lösung. Picasa ist eine kostenlose Software von Google zum Suchen, Betrachten und Bearbeiten von Bildern. In der neuesten Version (2.5) haben Sie jetzt auch die Möglichkeit, Ihre Fotos mit GeoTags zu versehen. Wählen Sie dazu einfach die gewünschten Fotos in der Library aus und wählen dann den Befehl Geotag with Google Earth … aus dem Menü TOOLS | GEOTAG. Damit Sie dieses Feature nutzen können, benötigen Sie zusätzlich die aktuellste Version von Google Earth. Nachdem Sie den Befehl ausgewählt haben, öffnet sich Google Earth. In der rechten unteren Ecke erscheint nun ein Dialogfenster, das die zuvor in Picasa ausgewählten Bilder anzeigt. In der Mitte der Kartenansicht sehen Sie zudem ein Fadenkreuz, das zur Standortbestimmung für das eingerahmte Foto dient. Haben Sie die gewünschte Position gefunden, können Sie mit Done das Fenster schließen. In der Folge wird nun eine Ortsmarke in Google Earth erstellt, welche ein Vorschaubild an der definierten Stelle anzeigt. Per Klick auf das Vorschaubild öffnet sich dann die Großansicht des Fotos. Per Rechtsklick lässt sich unter anderem der Titel des Links editieren. Möchten Sie die mit Geotags versehenen Bilder an Freunde weitergeben, haben Sie im Panel "Orte" die Möglichkeit über Rechtsklick auf Picasa + das aktuelle Datum, das Set als .kmz-Datei zu speichern. Freunde können diese Datei dann einfach per Doppelklick öffnen und erhalten die gleiche Ansicht der Fotos wie Sie. Die Angaben zum Längen- und Breitengrad des Bildes werden außerdem direkt in Picasa in die EXIF-Daten der Bilder geschrieben. Natürlich wäre es jetzt wünschenswert, dass anhand der EXIF-Daten die Bilder automatisch auf der Map platziert werden, wenn Sie diese Fotos bei Flickr hochladen. Standardmäßig gibt es dafür leider noch keine Unterstützung, aber mithilfe einer versteckten Option wird dieser Wunsch Realität. Rufen Sie dafür die Site www.flickr.com/account/geo/exif auf und aktivieren Sie die Option Import GPS information as geo data. Von nun an wird immer der EXIF-Header Ihrer Bilder auf GPS-Koordinaten hin überprüft und gegebenenfalls für die Platzierung auf der FlickrMap genutzt. Der Unterschied zu den beiden oberen Varianten ist, dass keine Flickr-Tags mit dem Bild verknüpft sind. Sind Flickr-Tags aber gewünscht, dann nutzen Sie einfach wieder das Localize Bookmarklet und nach zwei schnellen Klicks stehen auch für diese Bilder die drei bekannten Tags zur Verfügung. Diese Variante ist schnell, einfach, kostenlos und somit sehr empfehlenswert.


GPS-Fototour: Betrachten Sie Ihre Route in Google Earth

Möglichkeit 4: GPS-Gerät & RoboGeo
Betrachtet man die Szene der GeoTagger [5], dann wird deutlich, dass viele der Enthusiasten inzwischen unter Zuhilfenahme eines GPS-Gerätes ihre Fotos mit GeoTags versehen. Das Prinzip ist simpel. Während man fotografiert, führt man zusätzlich ein eingeschaltetes GPS-Gerät mit sich. Das GPS-Gerät speichert den zurückgelegten Weg in einem Tracklog. Dieser, der von den meisten Herstellern als GPX (GPS Exchange Format) abgespeichert wird, beinhaltet die zurückgelegten Wegpunkte in Form von Längen- und Breitengrad sowie Zeitangabe. Am Computer vergleicht man mithilfe von RoboGeo [6] die Zeiteinträge in der GPX-Datei mit dem Zeitstempel im EXIF-Header jedes einzelnen Fotos. Je nachdem, wie hoch der Toleranzwert eingestellt wurde, werden nun den Bildern auf Basis der Zeit die entsprechenden GPS-Koordinaten zugewiesen. Um möglichst genaue Ergebnisse zu erzielen, sollte die Uhrzeit Ihrer Kamera exakt mit der Uhrzeit Ihres GPS-Gerätes übereinstimmen. Auch ist es empfehlenswert, dass Sie das Intervall der Wegaufzeichnung bei Ihrem GPS-Gerät so klein wie möglich einstellen, um möglichst viele Weginformationen zu sammeln.

Zurück am Computer kopieren Sie den Tracklog vom GPS-Gerät in einen Testordner. Im Anschluss bereiten Sie die Fotos der Kamera als JPG auf und kopieren sie ebenfalls in unseren Testordner. Achtung: Da in der Regel nur JPG- und TIFF-Dateien über einen EXIF-Header verfügen, kann man GPS-Informationen derzeit auch nur direkt in diese Dateiformate schreiben. Um die Daten miteinander abzugleichen, benötigen wir RoboGeo. Öffnen Sie zuerst über das Menü FILE | GET IMAGES | ENTIRE FOLDER den angelegten Ordner. In einer Listendarstellung werden nun die importierten Bilder dargestellt. Jetzt wird über das Menü FILE | GET LOCATION | TRACKLOG | IMPORT TRACKLOG FILE die GPX-Datei importiert. Im Handumdrehen stehen nun in den Spalten Latitude, Longitude und Altitude die Werte aus der GPX-Datei. RoboGeo bietet Ihnen jetzt vielfältige Optionen für das weitere Vorgehen. Sie können zum Beispiel über das Menü FILE | PROCESS | WRITE EXIF HEADER den EXIF-Header mit den neuen Informationen beschreiben. Auch bietet Ihnen RoboGeo über das Menü FILE | EXPORT zum Beispiel Exportmöglichkeiten für Flickr, Google Earth und Google Maps an. Wir haben uns in diesem Fall für den Export zu Flickr entschieden und können über eine interne Benutzeroberfläche von RoboGeo die Bilder direkt in unseren Account hochladen. Das 35 US-Dollar günstige RoboGeo von Tim Helton, gepaart mit einem GPS-Gerät, welches man bereits ab 100 Euro kaufen kann, klingt nach der perfekten Lösung für alle Personen, die viele Bilder mit GeoTags versehen möchten. Im Grunde stimmt diese Aussage, bis auf die Tatsache, dass man beim Abgleichen der Daten immer mit einer leichten Standortverschiebung rechnen muss. Der Grund dafür ist, dass nicht in jeder Sekunde, in der Sie möglicherweise gerade ein Foto gemacht haben, Wegeinformationen im GPS-Gerät aufgezeichnet werden, und das GPS-Gerät auch immer eine leichte Ungenauigkeit bei der Lokalisierung aufweist. Um dieses Defizit auszumerzen, können Sie, ähnlich wie bei der Kombination Picasa und Google Earth, mit der Option FILE | GET LOCATION | USING GOOGLE EARTH… die Aufnahmeposition justieren bzw. neu setzen.

Möglichkeit 5: GeoTagger
Wer noch weniger Arbeit wünscht, der sollte einen Blick auf den 300 britische Pfund teuren GeoTagger von Richard Jelbert werfen. Der GeoTagger ist ein kompaktes Gerät, das in den Blitzschuh der Kamera geschoben wird. Es besteht aus einem Garmin Geko 301 GPS und einem Adapter für den Blitzschuh, in den man eine SD-Speicherkarte einführen kann. Der Speicherprozess wird jeweils direkt angestoßen, sobald man den Auslöser drückt. In einem NMEA-ähnlichen Dateiformat wird neben der Uhrzeit, dem Längen- und Breitengrad auch die Kompass-Richtung in einer JTR-Datei gespeichert. Zusätzlich bietet das Gerät über eine Taste eine so genannte GeoLock-Funktion, um eine gewünschte Position zwischenzuspeichern, damit diese später beim Auslösen verwendet wird. Nach dem Fotografieren benötigen Sie wieder RoboGeo, um die Fotos mit der JTR-Datei abzugleichen. Statt Import Tracklog File, wählen Sie jetzt FILE | NMEA | GET NMEA DATA… und wählen die JTR-Datei aus. Nun haben Sie die exakten Geo-Koordinaten für Ihre Bilder, unter Berücksichtigung der üblichen Abweichung der GPS-Lokalisierung. Die weiteren Verarbeitungsmöglichkeiten entsprechen denen, die wir bereits oben vorgestellt haben.


GeoTagger: Einfach in den Blitzschuh der Kamera schieben

Fazit
Bekanntlich führen ja viele Wege zum Ziel, so ist es auch in diesem Fall. Die Entscheidung liegt bei Ihnen, ob für Ihre Zwecke die kostengünstige manuelle Variante ausreicht oder ob Sie lieber die teure, dafür aber fast vollautomatische Lösung mit GeoTagger und RoboGeo wählen. Fest steht jedenfalls, dass Sie mithilfe von GeoTags eine neue und zudem sehr sinnvolle Möglichkeit haben Ihre Bilder zu archivieren. Man braucht auch kein Prophet zu sein, um vorauszusehen, dass in Zukunft immer mehr Digitalkameras (einen Adapter für Nikon-Kameras gibt es bereits heute) bzw. Handys standardmäßig mit einem GPS-Empfänger ausgestattet sein werden, der direkt die Standortinformationen zu den Fotos hinzufügt. Auch bei der Visualisierung von geobeschrifteten Inhalten ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. In der ersten Phase sah man lediglich Beispiele, die gezeigt haben, an welchem Ort ein Foto aufgenommen wurde. In der zweiten Phase wird nun auch langsam die zeitliche Komponente mit einbezogen, um somit die Veränderung eines geografisch definierten Raumes innerhalb eines gegebenen Zeitfensters zu visualisieren. Ein spannendes Thema, das sicherlich noch viele in seinen Bann ziehen wird.


  1. [1] FlickrMap
  2. [2] Flickr
  3. [3] loc.alize.us
  4. [4] Localize Bookmarklet
  5. [5] GeoTagger
  6. [6] RoboGeo
  7. Flickr-GeoTag
  8. GPSTagr
  9. Google Earth Blog
  10. Exifer
  11. Geonames
  12. WWMX
  13. Garmin
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