webinale 2010 Netbook

E-Business & Advertising

The Powers and Strengths of Start-ups

Thomas Bachem United Prototype UG

31.05.2010 | 09:15 - 10:00 Uhr | Salon 4

Nahezu jedes Start-up betritt Märkte, in denen bereits etablierte Wettbewerber Fuß gefasst haben. Umso wichtiger ist es, sich auf die speziellen Stärken eines jungen Start-ups zu besinnen und sich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: Flexibilität, Agilität, Simplizität, Pragmatismus und Exzellenz. Erfahrungen und Tipps aus der Praxis eines Webunternehmers.

NeuroCommerce: Wie Hirnforschung die Sichtweise auf das Web verändert

André Morys Web Arts AG

02.06.2010 | 14:15 - 15:15 Uhr | Maritim I-A

Wenn wir heute über E-Commerce sprechen, sind die Sichtweisen geprägt von den Marketing- und Vertriebsideen des letzten Jahrhunderts. Hirnforschung und Neuromarketing bieten uns neue Erkenntnisse, mit deren Hilfe wir den Erfolg oder Misserfolg von Onlineportalen viel besser erklären können. Web Arts hat Probanden mithilfe eines fMRT beim Surfen "in den Kopf geschaut" und stellt die Ergebnisse vor.

Ich® – Die eigene Identität als Marke

Andreas Utsch Yellow Tree Kommunikationsdesign Heiko Rafflenbeul Yellow Tree Kommunikationsdesign

01.06.2010 | 16:00 - 17:00 Uhr | Salon 2

Von Zeit zu Zeit sollte man sich fragen, wie man wahrgenommen wird und was einen von anderen unterscheidet. Egal ob Website, Webshop, Xing, Twitter, Blog oder Facebook – wir erstellen ein digitales Abbild unserer Persönlichkeit. Wie schaffe ich® es, als Individuum mit eigenem Charakter gesehen zu werden? Wie nutze ich® verfügbare Techniken, um aufzufallen und meine Identität zu prägen, oder welche Techniken lasse ich® bewusst weg? Das Ziel ist Wiedererkennbarkeit und Einzigartigkeit in der Masse. Anhand von Beispielen wird analysiert, was eine Identität prägt und was dafür nötig ist.

Von der Idee zum richtigen Produkt – wie aus cellity Nokia wurde

Sarik Weber cellity AG

31.05.2010 | 15:55 - 16:40 Uhr | Salon 4

Start-ups mit wirklich innovativen Ideen sind in Deutschland immer noch selten. Was muss man als Gründer einer innovativen Softwarefirma beachten, wenn man kein Copy Cat macht? Das erste Produkt ist programmiert, der Start mit eigenem Geld ist gelungenen. Jetzt geht es weiter: Wie finde ich Investoren, wie spreche ich sie an und vor allem, wie lässt sich eine faire Bewertung für das Unternehmen ermitteln? Wie macht man ein innovatives Produkt am Markt bekannt? Was muss bei einem Verkauf beachtet werden, um das Unternehmen nach vorn zu bringen und die Gründer weiter angemessen zu intensivieren? Die persönliche Erfolgsgeschichte von cellity, wichtige Tipps und Hinweise von Sarik Weber, Gründer und Vorstand der cellity AG, dem erfolgreichen Startup, das Mitte 2009 an Nokia verkauft wurde.

Team-Building/Skalierung

Felix Haas amiando

31.05.2010 | 12:15 - 13:00 Uhr | Salon 4

Was sind die Top-Faktoren für funktionierende Gründerteams? Wie findet man die besten Mitarbeiter und wie motiviert man sie? Wie schweißt man ein Team zusammen und bringt es zur Höchstleistung? Fragen, die Felix Haas mit Blick auf seine Erfahrungen bei amiando beantwortet.

Privatinvestor berichtet und diskutiert über Hintergründe bei der Investitionsentscheidung

Siggi Kögl Attaction

31.05.2010 | 14:00 - 14:45 Uhr | Salon 4

Wie bereits in den Jahren zuvor wird Sigi Kögel einmal mehr amüsant und lehrreich zugleich über seine Erfahrungen als Serial Entrepreneur sowie als Angel Investor berichten. Ein detaillierter Abstract folgt in Kürze.

10 Erfolgsfaktoren für Start-ups

Kolja Hebenstreit Team Europe Ventures

31.05.2010 | 15:00 - 15:45 Uhr | Salon 4

Kolja Hebenstreit, Partner bei Team Europe Ventures, spricht über die Erfolgsfaktoren für Start-ups. Kolja hat u. a. bei Amiando, Brands4friends, studiVZ und Spreadshirt gewirkt.

Massive Impact: Wie Social Media die Welt verändert

Andreas Dittes telewebber

02.06.2010 | 15:45 - 16:45 Uhr | Salon 2

Das "Mitmachweb" ist bei der breiten Masse angekommen und Social-Media-Marketing hat sich zu einem sehr mächtigen Werkzeug entwickelt. Internetnutzer sind keine stummen Konsumenten mehr, sondern lautstarke Meinungsmacher. Anhand erfolgreicher Beispiele wird gezeigt, wie sich Social Media positiv für ein Unternehmen einsetzen lässt – oder eben auch schnell zur Bedrohung für die eigene Marke werden kann.

Künftig entscheidend für den Erfolg (fast) jeder Marke: Produktinfo und -inszenierung

Michael Behrens Jung von Matt/next

01.06.2010 | 09:45 - 10:45 Uhr | Salon 4

Noch nie waren die Verbraucher so gut informiert wie heute. Die Digitalisierung wird diesen Trend weiter vorantreiben – bis hin zur völligen Transparenz der Märkte (fast) aller Produkte. Werbung heutiger Prägung wird hier nicht gegenhalten können und an Relevanz verlieren. Auf der anderen Seite bringt die Digitalisierung neue Spielfelder (und Spieler) zur Kommunikation relevanter Produktinformationen mit sich. Bei transparenten Märkten wird künftig auf diesen Spielfeldern entschieden, wer das Match gewinnt – und wer absteigt. Mit zunehmender Digitalisierung werden die Produktinformationen damit zum Dreh- und Angelpunkt der Kommunikation.

SEO is getting Social

Christoph Burseg The Reach Group

02.06.2010 | 14:15 - 15:15 Uhr | Salon 2

* Google is out... or is it? Trends 2010 * Mythbuster - Das hilft Dir in Google nicht weiter * Teamplay! Nur so geht SEO und SMO Hand in Hand * Case Studies: Genialer SMO-Ansatz mit tollen SEO-Effekten * Die Werkzeuge, die Metriken

Der Rechtsrahmen für Social-Media-Marketing

Henning Krieg Osborne Clarke

01.06.2010 | 17:15 - 18:15 Uhr | Salon 4

Wer die Klaviatur des Social-Media-Marketings rauf- und runterspielt, der kann aus rechtlicher Sicht an vielen Stellen daneben greifen. In der Session werden die wesentlichen Richtlinien für rechtskonformes Social-Media-Marketing aufgezeigt: Wie wird die eigene Präsenz in Social Media rechtskonform aufgebaut? Worauf ist zu achten, wenn (eigener) Content eingestellt wird? Wo droht die Spamfalle? Und wie geht man im Fall der Fälle mit Abmahnungen um?

Mehr Beteiligung bitte – Social Media Usability

Frank Puscher Verlag spielfigur

01.06.2010 | 14:30 - 15:30 Uhr | Salon 4

Das Problem: Nach der 90-9-1-Regel tragen nur die wenigsten Nutzer aktiv zur Erstellung von User Generated Content bei. Das kann dazu führen, dass sowohl die Inhalte als auch der Umgangston für die Masse der Nutzer irrelevant oder unangenehm werden und damit das gesamte Businessmodell in Gefahr gerät. Der Vortrag liefert zehn Tipps zur Verbesserung der Beteiligungsquote.

Mobile Commerce: Intelligente Distribution unabhängig von Ort und Zeit

Nadine Brendel YOC AG Antonia Neubauer YOC AG

31.05.2010 | 12:15 - 13:15 Uhr | Maritim I-C

Mobile Commerce – die Revolution für bargeldloses Bezahlen? Die Session adressiert alle Interessierten an M-Commerce-Lösungen: Die Verfügbarkeit geeigneter Bezahlfunktionalitäten verknüpft mit dem intelligenten Einsatz in Mobile-Strategien von Unternehmen ist eine wichtige Voraussetzung für den betriebswirtschaftlichen Erfolg von Mobile-Commerce-Angeboten im B2C-Bereich. Der Fokus des Vortrags liegt auf einer Status-quo-Analyse der grundlegenden Abrechnungsmodelle, Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen und soll einen Ausblick vermitteln, welche Lösungen in Zukunft den Markt weiter vorantreiben werden.

Fuck Technology – Die Idee ist das Ziel

Andreas Schimmelpfennig Elastique

31.05.2010 | 15:15 - 16:15 Uhr | Maritim I-A

Elastique schert sich bei Konzeption und Umsetzung von Projekten nicht um technologische Hürden. Creative Director und Gründungsmitglied der Designagentur Andreas Schimmelpfennig spricht über Denkweisen, Gestaltungsansätze und Produktionsprozesse. Ob man mit Komponisten, Choreographen, 3-D-Artists, Designern, Illustratoren, Programmierern, Animatoren oder anderen zusammenarbeitet: Die Idee ist das Ziel. Wie man auf dem Weg dahin ein Flash-CMS für suchmaschinenerfassbare Flash-Applikationen entwickelt, digitale Kakerlaken ans Laufen bringt, ein Haus des Stararchitekten Daniel Libeskind online und offline präsentiert oder Highspeed-Filme für Mercedes dreht, beschreibt er auf unterhaltsame Art und Weise anhand von Beispielen aus dem Elastique-Portfolio und liefert jede Menge Hintergrundinformationen.

Wechselwirkungen von Kampagnen transparent gemacht und warum die "Last Ad"-Analyse Mist misst

Christian Bennefeld etracker

02.06.2010 | 11:10 - 12:10 Uhr | Salon 4

Der Vortrag führt in die aktuelle Problematik der "Last-Ad"-Analyse ein. Beispielhaft wird aufgezeigt, warum diese bisher übliche Analyse zu falschen Ergebnissen und damit falschen Kampagnenbudget-Allokationen führt. Ziel des Vortrags ist es, eine neue Methodik vorzustellen, mit deren Hilfe die Probleme der "Last Ad"-Analyse gelöst werden. Hierbei wird zunächst dargestellt, welche Wechselwirkungen zwischen Kampagnen bestehen und wie diese durch intelligente Algorithmen berechnet und transparent gemacht werden können. Auf Basis dieser Daten wird sodann gezeigt, wie Kampagnenbudgets besser verteilt werden können, um den Websiteerfolg langfristig zu steigern.

App-edemie

Anne Arndt pier314 - Digital Media Consulting

01.06.2010 | 16:00 - 17:00 Uhr | Salon 4

Applikationen in sozialen Netzwerken, interaktive Inhalte auf dem iPad und Social Media sind die modernen Werkzeuge der Werbeindustrie. Doch was macht eine Applikation oder Aktion erfolgreich und was sind die aktuell heißesten Trends in diesem Bereich? Die Session soll Aktionen und Maßnahmen nationaler und internationaler Marken und Agenturen highlighten. Dabei liegt das besondere Augenmerk auf dem Einsatz neuer Technologien, Spieltheorie und zu verbreitenden Inhalten, die das Potenzial zur Buzz-Erzeugung haben.

Zeitalter des sozialen Kontexts

Christoph Bornschein Torben, Lucie und die gelbe Gefahr GmbH

01.06.2010 | 14:30 - 15:30 Uhr | Salon 2

Allenthalben ist die Rede vom "viralen Loop" und der "inhärenten Viralität" von Produkten und Services, doch ist es nicht abstrakt betrachtet der soziale Kontext, der gemeint ist und in den das Marketing, aber auch die Nutzung von Produkten, eingebettet werden muss? Die Session betrachtet aus Agentursicht ein Zeitalter, in dem es für Marken und Produkte maßgeblich darum gehen wird, Zusatznutzen entlang des "Social Graph" zu schaffen und versucht mit Showcases, Abstraktem und Denkbarem zu beleuchten, welches Potenzial das "Zeitalter des sozialen Kontexts" für Marketeers birgt, welche Chancen genutzt werden sollten und wo die Risiken liegen.

Das CMS der Zukunft – wie soll's sein?

Thomas Witt Infopark AG

02.06.2010 | 15:45 - 16:45 Uhr | Maritim I-BC

Thomas Witt beantwortet in seinem Vortrag Fragen rund um die Zukunft von Content-Management-Systemen und die zukünftige Rolle von Websites. Thematisiert werden aktuelle Trends und Innovationen im CMS-Markt, CMS als SaaS, Social Networks und integriertes Onlinemarketing. Ebenso stehen Skalierbarkeit, Komfort, Bedienbarkeit und Usability im Mittelpunkt. Anhand einer Case Study von Infopark CMS 7 wird die Frage beantwortet, wie diese Trends aufgegriffen und umgesetzt werden können. Schwerpunkte des Vortrags sind die Fragen, wie dynamische Websites mit einem CMS erstellt werden und was mit den kundenspezifischen Funktionen auf der Site passiert. Lösungsansätze bieten Webframeworks, um das Rad nicht neu erfinden zu müssen.

The Accelerator of Future-Webdesign – modernes Content Management macht den Unterschied

Andrea Campitelli SpryFlashCMS

02.06.2010 | 14:15 - 15:15 Uhr | Maritim I-BC

Welche Anforderungen muss eine Website erfüllen, damit die Kommunikation der Inhalte – Waren und Dienstleistungen – den gewünschten Erfolg bringen? Welche Faktoren werden die Wettbewerbsfähigkeit im Web zukünftig bestimmen? Andrea Campitelli, Gründer von SpryFlashCMS, gibt uns die Antwort: Uneingeschränkte Flexibilität und Imagetransfer bei gleichzeitig niedrigen Kosten. Das auf Adobe Flash basierende SpryFlashCMS ist Antwort auf diesen Anforderungskatalog.

Mit Issue Setting einen Fußabdruck in Massenmedien hinterlassen

Tilman Eberle Doodle

02.06.2010 | 17:00 - 18:00 Uhr | Salon 4

Nicht nur Internet-Start-ups, auch immer mehr etablierte Firmen setzen auf den Dialog in sozialen Medien – neben mehr oder weniger klassischer Öffentlichkeitsarbeit. Zu einer integrierten Kommunikation entscheiden sich viele Firmen aber erst, nachdem sie durch negative Erfahrung dazu gezwungen werden. Tilman Eberle zeigt anhand von konkreten Cases, wie mit Issue Setting in den USA und in Deutschland neue Themen gesetzt werden können. Passende, aussagekräftige Themen lassen sich integriert über klassische und dialogorientierte Kanäle kommunizieren und bringen es so trotz beschränkter PR-Budgets zu großer Visibilität in internationalen Massenmedien und zu einem fachbezogenen Dialog in den sozialen Medien.

SEO-Mythen und Best Practices

Christoph Brenner SEOlytics

02.06.2010 | 08:30 - 09:30 Uhr | Salon 2

Das Thema SEO wird in der Fachpresse immer präsenter mit verschiedensten Fragestellungen. Wie sollte mein Onlineshop gestaltet sein? Was muss ich bei einem Umzug der Domain beachten? Welche Fehler lassen sich einfach vermeiden und wie entdecke ich versteckte Potenziale meiner Onlinepräsenz? Diese Session beschäftigt sich mit klassischen SEO-Strategien und gibt Antworten auf die drängendsten Fragen.

Wie "social" wird SEO?

Martin Sinner Idealo

02.06.2010 | 17:00 - 18:00 Uhr | Salon 2

Wie "social" wird SEO? Was sind die Trends im SEO? Derzeit sind SEOs Vorreiter im SMO (Social Media Optimisation). Aber wird das auch so bleiben? Oder wird gar das Thema SMO eine eigene Disziplin, oder verändert sich das Profil des SEO? Ist das, was einem SEO an Know-how abverlangt wird, überhaupt noch von Alleskönnern beherrschbar? Wo entwickelt sich das Know-how hin? Diese und weitere spannende Fragen beantwortet diese Diskussionsrunde u. a. mit Andreas Dittes von telewebber, Stefan Fischerländer von certo, Christoph Burseg von der Reach Group und Christoph Brenner von SEOlytics unter der Leitung des (Social) SEO Day-Moderators Martin Sinner von idealo.

Infoporn oder Transparenz? Sinn und Unsinn von generativem Design

Andrea Krajewski Hochschule Darmstadt

01.06.2010 | 17:15 - 18:15 Uhr | Salon 2

Noch vor ein paar Jahren riss sich kaum ein Designer darum, Infografiken zu gestalten. Zu glatt, zu langweilig, zu evangelisch, zu bemüht um Puritesse und Korrektheit. Und immer wieder diese Vorbilder sauberen Informationsdesigns, von Charles Joseph Minard (Napoleons March to Moscow, 1812) über Harry Beck (London Underground Map, 1931) bis zu Richard Saul Wurman (Tokyo Access Guide, 1978), ach ja, und vergesst bloß nicht Edward Tufte... Amen. Zum Glück für das Informationsdesign gilt es heute, komplexere Sachverhalte zu erläutern als einen U-Bahn-Plan der Dreißiger, den Ablauf der Menstruation oder die Entstehung einer Stratocumulus-Wolke. Die heutige Daten- und Informationsflut will aufbereitet, gelichtet und anschaulich erklärt werden. So weit, so seriös. Die Art und Weise aber, wie Infodesigner dies mit modernen Werkzeugen tun, wie etwa der Open-Source-Software Processing, die hunderttausende von Datensätzen verarbeiten und in visuelle Gebilde umwandeln kann, gleicht zuweilen einem Ausflug in die Wunderwelt der Tiefsee: Man versteht zwar nicht, was man da gerade sieht, aber es ist...wunderschön...und es leuchtet. Die Session führt ein in den neuen Reiz von Infodesign und begibt sich an die Grenzen des Infoporn.

20 Jahre Mauerfall im Social Web – Die Story hinter Berlintwitterwall

Christian Clawien construktiv GmbH Carsten Hein Medienmanager

02.06.2010 | 15:45 - 16:45 Uhr | Salon 4

Ende 2009 gab es in den Medien nur ein Topthema: der Fall der Berliner Mauer vor 20 Jahren. Zahlreiche Dokumentationen, Veranstaltungen und Specials in den Medien warben um die Gunst der Zuschauer und Leser. Die für die Konzeption und Ausrichtung des Themenjahres "20 Jahre Mauerfall" verantwortliche Kulturprojekte Berlin GmbH wollten auch im Social Web Gespräche über den Fall der Mauer und die Zukunft anstoßen. Hierzu wurde das Projekt "Berlintwitterwall" ins Leben gerufen, das weltweite Resonanz im Web und in den Medien erreichte. Auf der webinale stellen die Kulturprojekte Berlin GmbH und die Agentur construktiv, die das Konzept und die Umsetzung realisierte, den Verlauf des Projekts, die eingesetzten Techniken, die Resonanzen und die kulturellen Unterschiede im Social Web in einer Case Study gemeinsam vor.

Crowdsourcing – und was kann damit wirklich erreicht werden?

Miguel Helfrich Berater Matias Roskos Social Network Strategien

02.06.2010 | 17:00 - 18:00 Uhr | Maritim I-A

Was ist dran an Crowdsourcing-Konzepten und wo werden sie erfolgreich umgesetzt? Soziale Netzwerke und Online-Communities sind Fundgruben für Unternehmen, die mehr über sich und ihre Produkte und Dienstleistungen erfahren wollen. Die größere Bedeutung der wachsenden sozialen Netzwerke gibt den „Mitmachern“ neue Möglichkeiten. Die Gelegenheit, Inhalte zu teilen, Produkte zu kommunizieren, mitzugestalten, zu empfehlen und sich auszutauschen, sind die Basis für das Onlinemarketing der Zukunft. Die Prinzipien von Crowdsourcing haben sich dabei fast unbemerkt seit Entstehen des kommerziell ausgerichteten Internets entwickelt. Trotz des frühen Einsatzes erster Crowdsourcing-Elemente stehen wir noch immer ganz am Anfang dieser Entwicklung. Oft wird Crowdsourcing nur in simplen Wettbewerben umgesetzt, bei denen es einen oder mehrere Sieger gibt. Als modernes Mittel im Marketingmix ist Crowdsourcing gerade dabei, sich zu etablieren. Einige namhafte Marken aus den USA setzten im Jahr 2009 verstärkt auf Crowdsourcing, um ihre Fans und potenziellen Kunden zu erreichen und ins Marketing zu involvieren. Dazu zählten unter anderem Pepsi, Doritos, Dell ideastorm oder starbucks. In Deutschland hat Tchibo mit Tchibo ideas seit 2008 ein Crowdsourcing-Konzept umgesetzt. Hierbei spielen Kundenbindung und Marketing eine ähnlich starke Rolle wie die Ideengenerierung und das Entwickeln kundennäherer Produkte. Anhand der Beispiele lassen sich wichtige Erfolgsfaktoren ableiten.

Die Mensch-Maschine-Beziehung und ihre Folgen

Ibrahim Evsan United Prototype

31.05.2010 | 09:30 - 10:00 Uhr | Maritim I-C

Der digital lebende Mensch fixiert sich zunehmend auf digitale Geräte und Programme (Codes) – von der digital gesteuerten Espressomaschine bis zum World Wide Web. Wir tauchen ein in die Geräte und in die virtuelle Welt. Nicht wenige Menschen führen bereits konsequent ein zweites Leben im Netz. Fixiert auf ihrem Sessel, wie gebannt vor dem Bildschirm sitzend, konsumieren sie das Internet jetzt schon wie das Fernsehen. Wir sind auf das Verständnis der Codes der Maschinen angewiesen, um mit ihnen kommunizieren zu können. Unsere Fixierung wird quasi ver-code-t, also als neues Verhaltensmuster abgelegt, wir internalisieren die Codes, um die Kommunikation mit den Maschinen jederzeit aufnehmen zu können. Diese neuen Verhaltensmuster nenne ich "Fixierungscode". Gleichzeit müssen wir die Kommunikation aber auch aufnehmen, um an der digitalen Welt überhaupt teilhaben zu können. Wir müssen die Abhängigkeiten von der digitalen Welt erkennen und den Gefahren begegnen. Dabei ist es wichtig zu erkennen, dass es ein Leben nur in der digitalen Welt nicht geben kann, wir sind Menschen, keine Roboter. Der Zeitpunkt dieser Keynote kann sich noch ändern.

Video killed the Radio Star – Eine Kontroverse über die Un-/Möglichkeit unternehmerischer Innovation in der Web-2.0-Ära

Roy Uhlmann Dr. Holthausen GmbH Marcella Gäb T-Systems

02.06.2010 | 18:30 - 22:00 Uhr | 4010

Die ganze Welt als Ressource offener Innovationsprozesse eröffnet Unternehmen ein unausschöpfliches Potenzial. Aber sind ihre Produkte dadurch innovativer? Oder verschieben sich gerade durch diese Entwicklung wesentliche Anreize für erfolgreiche Innnovationen? Ein Streitgespräch mit den Teilnehmern über die Beobachtung derzeitiger Entwicklungen mit punktuellen Seitenhieben gegen das deutsche Klon-Web. Achtung: Diese Session findet im 4010 in der Alten Schönhauser Straße 31 statt. Die Session kann auch ohne webinale-Ticket besucht werden.

The Smartphone Era has begun

Ola Larsén The Astonishing Tribe

01.06.2010 | 09:00 - 09:30 Uhr | Maritim I-BC

Right now we are at the beginning of a new era. The mobile phone will rule everybodys life. Apps will improve our life by making it easier and more comfortable. And we will no longer search by words. Pictures are everything now and tomorrow. Larsén will show you stunning apps like Recognizer and describe the evolution in the App Economy. Furthermore he will explain how to become more attractive and increase the Average Revenue Per User (ARPU) as well as to innovate the user experience for future growth.

The Speed of Now

David Carr Chemistry Communications

02.06.2010 | 09:40 - 10:10 Uhr | Maritim I-BC

Digitally connected people and communities are the new norm where smartphones are increasingly becoming first thing people look at in the morning, and the last thing they look at before bed. Such technology and social changes mean business and communications are increasingly about real relationships and relevant information delivered at the speed of now. Customer feedback is now dynamic and real-time – the crowd will express what it wants through shareable behaviour as well as vocally communicated preferences and views. Against this background what should we do (or not do) as brands, marketers and agencies?

Die Zukunft liegt in der Cloud

Petra Sonnenberg Google

31.05.2010 | 10:00 - 10:30 Uhr | Maritim I-C

Thorsten Koch legt dar, wie Cloud Computing unsere Zukunft, die IT-Welt und unsere Arbeitsweise beeinflusst und bereits verändert hat. Denn unbestritten hat die "Wolke" einen Paradigmenwechsel eingeleitet. Die vielfältigen Chancen der Cloud-Computing-Technologie beschleunigen das Umdenken in Unternehmen und ihren IT-Abteilungen. Laut einer Cloud-Computing-Studie von Gartner werden bis zum Jahr 2012 80 Prozent der Fortune-1000-Unternehmen Cloud Computing in der einen oder anderen Form einsetzen. 20 Prozent dieser Unternehmen nutzen bereits oder planen zukünftig ein Cloud-Modell für den Bereich der E-Mail-Konten, und knapp ein Drittel der befragten Unternehmen wird bis 2012 verstärkt in Cloud-Computing-Infrastrukturdienste investieren. Die Cloud ist Realität.

Conversion Boosting: Online mehr Erfolg. Jetzt!

Jörg Dennis Krüger QUISMA

01.06.2010 | 17:15 - 18:15 Uhr | Maritim I-BC

Die bisherigen Optimierungskonzepte von erfolgreichen Websitebetreibern orientierten sich daran, mehr Besuch zu generieren – sei es durch Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenmarketing (SEM) oder andere Wege. Dies wird jedoch mit zunehmender Anzahl von Playern im Markt immer aufwendiger und teurer. Vor allem bei Suchmaschinenmarketing lässt sich dies schnell erkennen. Zukünftig besteht die Kunst also darin, nicht stetig steigende Besucherzahlen vorweisen zu können, sondern aus den vorhandenen Besucherströmen mehr Nutzen zu ziehen (Conversion-Optimierung). Erfolgreiche Conversion-Optimierung ist messbar und nachvollziehbar. Hierfür werden nach ersten Analysen A/B- und multivariate Tests durchgeführt und ausgewertet. Der Vortrag führt in die Grundlagen der Conversion-Optimierung und des Splittraffic-Testings ein. Er bietet sowohl technisches als auch strategisches Wissen zu Optimierungsansätzen. An Beispielen aus der Praxis werden die Möglichkeiten und Chancen, aber auch die Risiken und Problemstellungen von Splittraffic-Testing vorgestellt.

Die Zukunft der Webkommunikation – ein Trendüberblick

Bastian Scherbeck iCrossing

31.05.2010 | 12:15 - 13:15 Uhr | Maritim I-A

Private Kommunikation wandelt sich schneller als je zuvor – mit ihr muss sich auch die Kommunikation von Unternehmen mit ihren Kunden wandeln. Pull statt Push, direkte Kommunikation und Continuous Engagement ergänzen bzw. ersetzen die mittelbare Kommunikation über die klassischen Gatekeeper. Zudem bleibt die Technik nicht stehen, neue Kommunikationsplattformen entstehen genau so schnell wie alte verschwinden. Was kommt Neues? Was wird Bestand haben? Gibt es überhaupt noch eine Kommunikation jenseits von Facebook? Welche Möglichkeiten haben Unternehmen künftig, um mit ihren verschiedenen Bezugsgruppen in Kontakt zu treten und zu kommunizieren? Diese und weitere Fragen werden in der Session beantwortet werden.

Social Web oder: Die neue Macht der Nutzer

Ossi Urchs F.F.T. Medieagentur

02.06.2010 | 10:10 - 10:40 Uhr | Maritim I-BC

Seit einigen Jahren beobachten wir eine Verschiebung der Machtverhältnisse im Markt und im Medium Web, deren Auswirkungen allerdings noch weit über das Web hinaus wirksam werden: Von den Anbietern geht die Entscheidungskompetenz und die Gestaltungshoheit neuer Entwicklungen im Web immer mehr auf die Nutzer/Anwender und Kunden über. Nur wer die Menschen hinter Entwicklern und Nutzern erreicht, nur wer sie begeistern kann, hat auch Erfolg am Markt. Was mit Open Source und freier Software begann, setzt sich heute allgemein durch: ob Social Media-Pattformen oder "Digitale Öko-Systeme" - die Nutzer bestimmen, was sich durchsetzt. Wer ihr Interesse verliert, hat selbst schon verloren. Woher kommt das? Wohin führt das? Und was können wir alle daraus lernen? Der Versuch einer Standortbestimmung.

Mein Leben im Netz

Jörn Kabisch Der Freitag Ingo Hinterding Crowdpark Frank Puscher Verlag spielfigur Daniel Eiba Flickr

31.05.2010 | 14:15 - 15:00 Uhr | Maritim I-C

Das Internet verbindet uns, wir haben Freunde, viele Freunde, rund um den Globus. Wir pflegen Beziehungen über Kontinente hinweg, mit Menschen, die wir eigentlich gar nicht kennen. Denn in Wirklichkeit sind fast alle diese Kontakte via Facebook, StudiVZ und Twitter oberflächlicher Natur. An der Börse würde man "Blase" sagen. Und doch sind uns unsere virtuellen Freunde genauso wichtig, wenn nicht wichtiger, als reale Freunde. Wir teilen mit ihnen unsere Geheimnisse und mit ihnen erfährt es die ganze Welt. Privatsphäre, abgeschafft. Eine reale Beziehung, was soll das sein? Gleichzeitig entstehen durch die neue "Schamlosigkeit" aber bisher nicht geahnte Möglichkeiten der Datennutzung. Moderator: Jörn Kabisch

Master or Servant

Johnny Haeusler Spreeblick Florian Bailey user centered strategy Ivo Gabrowitsch FSI FontShop International Jens Grochtdreis Webkrauts Nils Pooker pookerart

01.06.2010 | 13:30 - 14:15 Uhr | Maritim I-BC

Technik ist toll, Technik ist super. Sie hilft uns, unser Leben besser zu organisieren, zu kontrollieren oder kontrolliert der Rechner längst uns!? Wir sind ständig online, permanent erreichbar, wir haben keine ruhige Minute mehr – außer, wir nehmen sie uns. Aber wer macht das schon. Stillstand ist der Tod, wusste schon Grönemeyer. Wir haben uns doch längst dem Diktat der Technik unterworfen. Überall und ständig prasseln Informationen auf uns ein und wir machen mit. Wir sind gierig, wir sind hungrig, haben Angst, die Welt könnte sich ohne uns weiterdrehen. Und so teilen auch wir uns permanent mit und versorgen die Welt mit wertvollen Informationen: Bus pünktlich, ich drin!" Wer ist hier der Master? Moderation: Johnny Haeusler

Social Media im Marketing - Chancen und Risiken

Alexander Richter Universität der Bundeswehr Florian Ott Universität der Bundeswehr München

31.05.2010 | 15:15 - 16:15 Uhr | Salon 2

Während sich deren Kunden und Zielgruppen längst dort tummeln, sind die Möglichkeiten des Social Web als Kommunikationsinstrument für viele Unternehmen noch ein rotes Tuch. Wie eine aktuelle Studie der Professur für Marketing der Universität der Bundeswehr München unter den 4.000 umsatzstärksten deutschen Unternehmen zeigt, ist man sich dort des enormen Potentials von Twitter & Co. sehr wohl bewusst. Es mangelt jedoch an der Umsetzung. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme wird im Vortrag anhand von Fallbeispielen gezeigt wie Social Media Marketing funktionieren kann – und wie nicht.

 
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