webinale 2010 Netbook

Design & Usability

Next Generation User Interactions "How To"

Sascha Wolter Flashforum

02.06.2010 | 14:15 - 15:15 Uhr | Salon 4

Der Flash-, Flex- und Silverlight-Experte Sascha Wolter zeigt zahlreiche natürliche und ungewöhnliche Eingabeformen für interaktive Anwendungen und diskutiert deren Sinn und Unsinn. Anhand praktischer Codeschnippsel in ActionScript, C# und Java wird außerdem deren praktische Umsetzung für künstlerische Installationen und Rich Internet Applications von Sprachsteuerung bis Multitouch demonstriert.

Von der Wiege bis zur Bahre: Formulare, Formulare!

Stefan Nitzsche nitzsche.info

31.05.2010 | 12:15 - 13:15 Uhr | Maritim I-B

In diesem Vortrag wird anschaulich gezeigt und beschrieben, wie übliche Fehler beim Formulardesign vermieden werden können und welche Arten der Validierung von Formulardaten am besten kombiniert werden. Ergänzt wird dieser Teil durch unterhaltsame Demonstrationen von Best und Worst Cases.

Webdesigntrends 2010

Vitaly Friedman Smashing Magazine

31.05.2010 | 15:15 - 16:15 Uhr | Maritim I-B

Dieser praxisbezogene Vortrag soll Trends beleuchten, die in der Webdesignszene im Jahr 2010 als angesagt und trendy gelten. Welche Designelemente verschwinden, welche kommen hinzu? Dieser Vortrag listet sie auf und erklärt anschaulich, wie Trends zu welchem Zweck effektiv eingesetzt werden können.

Small Usability – eine Praxisanleitung

Matthias C. Schroeder UCDplus

02.06.2010 | 12:10 - 12:20 Uhr | Maritim I-BC

Gerade bei kurzfristigen Webprojekten oder Funktionserweiterungen fehlt oftmals die Zeit oder das Budget für einen ausführlichen User Research oder eine fundierte Evaluation vor dem Start. In dieser Session werden Methoden, Werkzeuge und Vorgehensweisen vorgestellt, wie mit einfachen Mitteln, projektbegleitend und so effizient wie möglich Usability-Methoden angewandt werden können.

Augmented Editorial Design

Julian Koschwitz Interaction Designer

31.05.2010 | 11:00 - 12:00 Uhr | Maritim I-A

Seit gedruckte Magazine Augmented Reality für den Editorialbereich entdeckt haben und ihre ersten Ideen zeigten (Colors Magazin, Esquire, Red Bulletin, InStyle etc.), stellt sich die Frage, ob diese Technologie im Zeitschriftenmarkt Bestand hat und welche Veränderungen das in der Gestaltung von Magazinen und den dazugehörenden Webportalen bringt. Wird doch das gedruckte Magazin zu einem Schlüssel zu virtuellem Content, der das Gedruckte erweitert, gleichzeitig wird auch ein Mehrwert bei der Anwendung geboten: Es ist einfach zu bedienen. Auch ändern sich die Strukturen der Webangebote von Zeitschriften, sodass bestimmte Bereiche der Websites nur noch mit dem gedruckten Papier zu erschließen sind und kein spezielles Nutzerkonto mehr erstellt werden muss.

Erfolgreich kommunizieren im Workflow von Webprojekten

Nils Pooker pookerart

01.06.2010 | 14:30 - 15:30 Uhr | Maritim I-BC

Als Webworker muss man in der Planungs-, Konzeptions- und Umsetzungsphase eines Projekts erfolgreich kommunizieren können. Was ist zu beachten, wie reagiert man auf falsche Vorstellungen und Unkenntnis? Neben dem Umgang mit Kunden und Netzwerkpartnern geht es um Differenzierung unterschiedlicher Kundentypen, Entscheiderstrukturen und Branchen, gefolgt von rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekten.

Kaffee, Kuchen, Kreativität – Coffee, Cookies, Creativity

João Wilbert Media Artist Memo Kosemen Colors Magazine

02.06.2010 | 08:30 - 09:30 Uhr | Maritim I-BC

João and Memo are both working for Colors Magazine. Please join this FREE Coffee, Cookies, Creativity event and enjoy a releaxed hour full of groundbreaking ideas, discussions and a delicious cup of coffee and cookies. João's Talk will feature: Technology is a medium for creativity and explosion. Contemporary information systems are grounds where experimentation occurs, placeholders for user participation that creates, transforms and completes the work of art. It's about processes, relationships and exchange. Memo's talk will feature: I would like to talk about samples of my work, including the "Tree of Life", an illustrated cladogram of all life on Earth, "Snaiad", an extraterrestrial "world design" project, and "The Dinosauroids," a speculative evolution exercise about intelligent dinosaurs.

An Artists Role in Creating Online Experiences

Nathan Jurevicius Illsutrator

31.05.2010 | 12:15 - 13:15 Uhr | Salon 2

The father of Scarygirl, Nathan Jurevicius, will explain the artists role in creating online experiences. He will show a few past projects and collaborations (including MTV, ZINKIA and other TV shows) and then turn his head to Scarygirl, the beloved online game character. Showing her story, how she developed with the toys, the graphic novel, a feature film in development and of course the online game. This inspiring session will end with some new collaborations with Andrea Kang as well as the Gallery Wall Project Nathan and Andrea (Harley + Boss) produced for webinale at 4010, the concept store of Deutsche Telekom in Berlin.

Mehr Charakter, mehr Individualität, mehr Web Fonts

Ivo Gabrowitsch FSI FontShop International

01.06.2010 | 16:00 - 17:00 Uhr | Maritim I-BC

Noch immer endet die kreative Freiheit der Webdesigner bei der Schriftwahl. Doch mit der Beschränkung auf System-Fonts wie Arial, Verdana und Georgia ist jetzt Schluss. Endlich stehen Font-Formate zur Verfügung, die von Browser- und Schriftenherstellern gleichermaßen unterstützt werden und Webdesignern völlig neue Möglichkeiten eröffnen. Wie man Charakter, Individualität und Lesbarkeit einer Website erhöht, wird in dieser Session verraten.

Fuck Technology – Die Idee ist das Ziel

Andreas Schimmelpfennig Elastique

31.05.2010 | 15:15 - 16:15 Uhr | Maritim I-A

Elastique schert sich bei Konzeption und Umsetzung von Projekten nicht um technologische Hürden. Creative Director und Gründungsmitglied der Designagentur Andreas Schimmelpfennig spricht über Denkweisen, Gestaltungsansätze und Produktionsprozesse. Ob man mit Komponisten, Choreographen, 3-D-Artists, Designern, Illustratoren, Programmierern, Animatoren oder anderen zusammenarbeitet: Die Idee ist das Ziel. Wie man auf dem Weg dahin ein Flash-CMS für suchmaschinenerfassbare Flash-Applikationen entwickelt, digitale Kakerlaken ans Laufen bringt, ein Haus des Stararchitekten Daniel Libeskind online und offline präsentiert oder Highspeed-Filme für Mercedes dreht, beschreibt er auf unterhaltsame Art und Weise anhand von Beispielen aus dem Elastique-Portfolio und liefert jede Menge Hintergrundinformationen.

Web Punk: The Mystery of Web Design is Fading

Mark Sorsa-Leslie HammerKit

31.05.2010 | 16:45 - 17:45 Uhr | Salon 2

New tools, the adoption of standards, open- source libraries, online tutorials, development environments, CMS systems, etc - they are all contributing to making it easier and easier to build web sites and services. There are whole movements devoted to the concept of creating great pieces of code and sharing them, and there is a growing realisation that by opening things up, service providers can make it easier for designers to incorporate great business ideas or processes without the need to know how to build everything. We will investigate the changes that are occuring in the way that services are created and look forward to the emerging standards of HTML5 and CSS3 to see how it will turn our business from a craft-based approach to an industrial approach.

Positive User-Experience durch User-Centered-Webdesign

Andreas Selter User Interface Design GmbH

31.05.2010 | 18:00 - 19:00 Uhr | Maritim I-B

Die User-Experience einer Website geht über reine Benutzungsfreundlichkeit (Usability) weit hinaus. Es geht um das subjektive ganzheitliche Erlebnis einer Anwendung, deren Anbieter und Marke und den dabei empfundenen Nutzen. Dabei spielen vor allem emotionale Aspekte wie Vertrauen, Überzeugungskraft, Motivation und Stimulation eine zentrale Rolle. Eine positive User-Experience lässt sich dabei kaum über starre, einfache Grundsätze gestalten. Sie entsteht immer im individuellen Kontext der jeweiligen Zielgruppe. Die Session vermittelt anhand griffiger Praxisbeispiele, wie mithilfe eines benutzerzentrierten Gestaltungsprozesses Anforderungen für eine erfolgreiche User-Experience identifiziert und in erfolgreiche Lösungen umgesetzt werden.

The Accelerator of Future-Webdesign – modernes Content Management macht den Unterschied

Andrea Campitelli SpryFlashCMS

02.06.2010 | 14:15 - 15:15 Uhr | Maritim I-BC

Welche Anforderungen muss eine Website erfüllen, damit die Kommunikation der Inhalte – Waren und Dienstleistungen – den gewünschten Erfolg bringen? Welche Faktoren werden die Wettbewerbsfähigkeit im Web zukünftig bestimmen? Andrea Campitelli, Gründer von SpryFlashCMS, gibt uns die Antwort: Uneingeschränkte Flexibilität und Imagetransfer bei gleichzeitig niedrigen Kosten. Das auf Adobe Flash basierende SpryFlashCMS ist Antwort auf diesen Anforderungskatalog.

Infoporn oder Transparenz? Sinn und Unsinn von generativem Design

Andrea Krajewski Hochschule Darmstadt

01.06.2010 | 17:15 - 18:15 Uhr | Salon 2

Noch vor ein paar Jahren riss sich kaum ein Designer darum, Infografiken zu gestalten. Zu glatt, zu langweilig, zu evangelisch, zu bemüht um Puritesse und Korrektheit. Und immer wieder diese Vorbilder sauberen Informationsdesigns, von Charles Joseph Minard (Napoleons March to Moscow, 1812) über Harry Beck (London Underground Map, 1931) bis zu Richard Saul Wurman (Tokyo Access Guide, 1978), ach ja, und vergesst bloß nicht Edward Tufte... Amen. Zum Glück für das Informationsdesign gilt es heute, komplexere Sachverhalte zu erläutern als einen U-Bahn-Plan der Dreißiger, den Ablauf der Menstruation oder die Entstehung einer Stratocumulus-Wolke. Die heutige Daten- und Informationsflut will aufbereitet, gelichtet und anschaulich erklärt werden. So weit, so seriös. Die Art und Weise aber, wie Infodesigner dies mit modernen Werkzeugen tun, wie etwa der Open-Source-Software Processing, die hunderttausende von Datensätzen verarbeiten und in visuelle Gebilde umwandeln kann, gleicht zuweilen einem Ausflug in die Wunderwelt der Tiefsee: Man versteht zwar nicht, was man da gerade sieht, aber es ist...wunderschön...und es leuchtet. Die Session führt ein in den neuen Reiz von Infodesign und begibt sich an die Grenzen des Infoporn.

Die Mensch-Maschine-Beziehung und ihre Folgen

Ibrahim Evsan United Prototype

31.05.2010 | 09:30 - 10:00 Uhr | Maritim I-C

Der digital lebende Mensch fixiert sich zunehmend auf digitale Geräte und Programme (Codes) – von der digital gesteuerten Espressomaschine bis zum World Wide Web. Wir tauchen ein in die Geräte und in die virtuelle Welt. Nicht wenige Menschen führen bereits konsequent ein zweites Leben im Netz. Fixiert auf ihrem Sessel, wie gebannt vor dem Bildschirm sitzend, konsumieren sie das Internet jetzt schon wie das Fernsehen. Wir sind auf das Verständnis der Codes der Maschinen angewiesen, um mit ihnen kommunizieren zu können. Unsere Fixierung wird quasi ver-code-t, also als neues Verhaltensmuster abgelegt, wir internalisieren die Codes, um die Kommunikation mit den Maschinen jederzeit aufnehmen zu können. Diese neuen Verhaltensmuster nenne ich "Fixierungscode". Gleichzeit müssen wir die Kommunikation aber auch aufnehmen, um an der digitalen Welt überhaupt teilhaben zu können. Wir müssen die Abhängigkeiten von der digitalen Welt erkennen und den Gefahren begegnen. Dabei ist es wichtig zu erkennen, dass es ein Leben nur in der digitalen Welt nicht geben kann, wir sind Menschen, keine Roboter. Der Zeitpunkt dieser Keynote kann sich noch ändern.

Windows Phone 7 Series Development 101

Oliver Scheer Microsoft Deutschland

31.05.2010 | 15:15 - 16:15 Uhr | Maritim I-C

Mit dem neuen Betriebssystem für Mobiltelefone erweitert Microsoft auch seine Entwicklertools. Absolut kostenlos lassen sich Anwendungen, die bisher in Silverlight und XNA entwickelt wurden, auf Mobiltelefone portieren oder vollständig neu entwickeln. Diese Session stellt die Möglichkeiten und Werkzeuge vor und beschreibt das transparente Geschäftsmodell dahinter.

Die Zukunft: Die Welt der Bilder

Roman Bittner Apfel Zet

31.05.2010 | 19:30 - 22:00 Uhr | 4010

Niemand, der sich einen Tag in unserer gegenwärtigen Welt der Onlinebildersuche, Großflächentransparente und Handyfotos, bewegt, würde ernsthaft bestreiten wollen, dass der Triumph des Bildes nicht vollkommen ist. Und es ist ein Triumph über den Text. Die Krise der Printmedien scheint dies ebenso zu belegen, wie die alarmierenden Statistiken über das sinkende Leseverhalten europäischer Jugendlicher oder über die Dauer, die Onlineleser auf der Seite der New York Times im Monat verbringen – die nicht mal ausreichen würde, um das Kreuzworträtsel der Sonntagsausgabe zu lösen. Achtung: Diese Session findet am 31. Mai 2010 im 4010 statt.

Holy Code. Holy Shit! - Designer-Developer-Hölle

Gerrit van Aaken praegnanz.de Daniela Feuersinger echonet communication gmbh Stefan Nitzsche nitzsche.info Sascha Wolter Flashforum

02.06.2010 | 12:20 - 13:00 Uhr | Maritim I-BC

Die Zusammenarbeit zwischen Designern und Developern ist ein Graus. Ständig Zank, Zoff und Gemoser. "Du hast das Logo 3 Pixel nach rechts verschoben", meckert der Designer und steht kurz vor dem Herzkasper, denn nun stimmt die gesamte Bildkomposition nicht mehr. Konfrontiert mit derlei Oberflächlichkeit stellt sich beim Developer akute Schnappatmung ein und den zusammengepressten Lippen entwicht nur noch ein "Auf den Code und die Funktionen im Ganzen kommt es an!" Warum muss das so sein? Moderation: Gerrit van Aaken

 
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