jQuery
jQuery ist ein von John Resig entwickeltes JavaScript Framework und wird inzwischen von vielen Webdesignern und Programmierern als Standardbibliothek für dynamische Webanwendungen verwendet. Das Framework vereinfacht den Zugriff auf den HTML-Dokumentenbaum, kümmert sich um die Ereignisbehandlung, um Animationen und die dynamische Interaktion im Hintergrund mittels Ajax. Trotz der Funktionsvielfalt ist die aktuelle Version der Bibliothek gerade mal 26 KB groß und wird von allen aktuellen Browsern (einschließlich Internet Explorer 6) unterstützt. Der Kern des Frameworks verzichtet auf visuelle Komponenten (Widgets). Diese finden sich in der Erweiterung jQuery UI, auf die später noch ausführlicher eingegangen werden soll.
Virtualisierung mit zentraler Administration
Die Verlagerung von Rechenkapazität und Datenspeicher ins Internet ist besonders in der jüngsten Zeit sehr attraktiv. Glaubt man den verschiedenen Analysten, so erwartet die Anbieter von Cloud-Computing-Verfahren eine goldene Ära. Für eine Vielzahl von Szenarien ist Cloud Computing, dynamische Leistungszuordnung und zentrale Datenspeicherung aber schlicht eine Nummer zu groß. Wer dennoch die Möglichkeiten eines zentralen Managements der eigenen Server, gepaart mit einer einfachen und leistungsfähigen Virtualisierungssoftware nutzen möchte, könnte mit Virtual-Core fündig werden.
Der Erfolg der Android-Plattform ist maßgeblich auf ihre Flexibilität zurückzuführen. Obwohl Android noch relativ jung ist, wird es mittlerweile von einem Heer an Geräten als Betriebssystem verwendet. Und nahezu wöchentlich werden es mehr. Allein bei den Smartphones zählt man schon mehr als 300 Modelle. Dazu kommen weitere Geräteklassen wie Tablets, E-Reader, Netbooks und seit Kurzem mit Google-TV auch Fernseher. Der Entwicker einer Android-App steht damit vor einer schier unlösbaren Aufgabe, will er auf all diesen Geräten eine professionelle Implementierung gewährleisten – denkt man zunächst. Vom Schreckgespenst der Plattformfragmentierung ist allerorts die Rede.
The Making of an Eclipse Project
Was steckt eigentlich hinter einem Eclipse-Projekt? Welche Entscheidungen sind zu treffen, welche Bedingungen zu erfüllen, wie läuft das alles? Das Eclipse-Jubula-Team berichtet in loser Folge über seine Erfahrung beim Open Sourcing von
Jubula [1]. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Strategien, Abläufe und schwierige Entscheidungen.
Im Gespräch mit Peter Schaar
Peter Schaar ist seit Ende 2003 Bundesbeauftragter für den Datenschutz und seit Januar 2006 auch Bundesbeauftragter für die Informationsfreiheit. Er ist diplomierter Volkswirt und bereits seit den achtziger Jahren als Datenschützer aktiv. Zwischenzeitlich unterrichtete er als Lehrbeauftragter an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften der Universität Hamburg. Wir hatten die Gelegenheit, mit ihm über Sicherheit und Schutz von Daten und den daraus resultierenden Anforderungen für die Planung von IT-Systemen zu sprechen.
Android360: Cool Stuff
In der neuen Kolumne "Cool Stuff" wollen wir in regelmäßigen Abständen ein wenig über den Tellerrand blicken und Cool Stuff jenseits des Android SDKs vorstellen. Den Anfang macht das Thema "Dependency Injection für Android".
Das Build-Tool Phing um eigene Anforderungen erweitern
Um mit der Entwicklung Schritt halten zu können, ist es erforderlich, Backups zu erstellen, Dokumentation zu generieren, Caches aufzufrischen und vieles mehr. Eine Lösung, damit einem der Zeitaufwand dafür nicht irgendwann über den Kopf wächst, ist das Build-Tool Phing: eine Alternative zu Ant, die keine Java-Kenntnisse erfordert. Dieser Artikel zeigt, wie es geht.
Im Gespräch mit Roman Kennke
Mit Caciocavallo 1.1 hat sich ein neues Projekt
angekündigt, das die Portierung des Java Graphics Stacks - Java2D, AWT, Swing - erleichtert. Mit Caciocavallo wird es sogar möglich, Java-Anwendungen auf Geräten zu betreiben, die sonst kein Java unterstützen, wie beispielsweise iPads. Wir sprachen mit Caciocavallo-Entwickler Roman Kennke über Scope und Ziele des Projektes.
Eclipse Modeling Day der JAX 2012
Wer an Eclipse Modeling denkt, kommt am großen X nicht vorbei: Das Technologie-Quartett Xcore, Xbase, Xtext und Xtend bildete denn auch den roten Faden durch das Programm des Eclipse Modeling Day der JAX 2012, der in diesem Jahr wieder vom bewährten Moderatoren-Team Ed Merks, Sven Efftinge und Eike Stepper geleitet wurde. Thematisch wurde der Modellierungsworkshop durch das Modell-Repository und Runtime Persistence Framework CDO ergänzt, mit dem sich Modelle auch in Echtzeit-Projekten nutzen lassen.
Cloud-Geflüster
Erst kürzlich wurde im Rahmen der EclipseCon Europe bestätigt, dass Eclipse-Technologien in verschiedensten Bereichen verwendet werden. Raumfahrt, Robotik, Eisenbahnbau und Home Automation sind da nur Beispiele. Ein Problem ist, eigene Eclipse-basierte Anwendungen auf die jeweiligen Zielumgebungen zu deployen. Hierzu werden in der Regel manuell Eclipse Runtimes angelegt, lokal zum Beispiel als Eclipse-Produkt exportiert, umständlich auf das Zielsystem kopiert und dort gestartet. Das Eclipse-Runtime-Packaging-(RTP-)Projekt hat sich daher zur Aufgabe gemacht, das Deployment zu vereinfachen und unabhängig von der Zielumgebung zu gestalten. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem Deployment von Eclipse-Anwendungen in bekannte Cloud-Services.
Lizenzverwaltung, Updates und Vertrieb
Jeder, der ein Apple Device besitzt, kennt den Apple App Store wie seine Westentasche. Dabei existiert dieser „Marktplatz“ erst seit etwas mehr als zwei Jahren, und dennoch genießt er schon seit Längerem eine große Popularität in der Apple-Fangemeinde. Grund genug Ausschau zu halten, ob ein identisches Modell im Kontext anderer Anwendungen – speziell vor dem Hintergrund von PHP-Applikationen – ähnlich erfolgreich realisiert werden kann und welchen Mehrwert ein solcher PHP App Store für Endanwender und Entwickler mit sich bringt.
Annamalai Chockalingam über Eclipse Spykit
Eclipse Spykit ist der Name eines Eclipse-basierten Projektes, mit dem sich Performance-Tests durchführen lassen. Das Projekt nimmt die Arbeiten am stillgelegten Eclipse-Core-Tool Runtime-Spy wieder auf und erweitert dieses um zusätzliche Funktionen. Projekt-Committer Annamalai Chockalingam stellt das Projekt vor.
Scala als alternative Programmiersprache für die Android-Entwicklung
Android-Entwicklung mit Java hat nicht nur Vorteile. Oft besteht der Quellcode aus einer hohen Zeilenanzahl von Glue Code, also Code, der nicht der Implementierung der Geschäftslogik, sondern dem „Aneinanderkleben“ einzelner Komponenten dient. Wiederkehrende Aufgaben wie die Implementierung bestimmter Listener Interfaces oder Code, um UI-Komponenten zu initialisieren, verwässern den Code, der sich für die eigentliche Programmfunktionalität verantwortlich zeichnet. Das hat nicht nur optische Auswirkungen, sondern schlägt sich vor allem in der Testbarkeit, Wartbarkeit und Fehleranfälligkeit der Applikation nieder und führt im Endeffekt zu einer vermehrt prozeduralen Programmierweise, statt dass objektorientierte Konzepte genutzt werden. Dieser Artikel soll einen Einblick geben, wie Android-Programmierung mit einer alternativen JVM-Programmiersprache – in diesem Fall Scala – aussehen könnte, und welche Vor- und Nachteile im Vergleich zum Status Quo sich daraus ergeben.
phpcloud
Cloud hier, Cloud da, überall Cloud. Viele sind schon genervt von der Fernsehwerbung eines Branchenriesen („Ab in die Cloud!“). Und irgendwie kann beim Durchforsten verschiedener Foren der Eindruck entstehen, dass die Cloud ein Standing zwischen „Das Böse an sich“ und „unnützes Zeug“ erlangt hat. Andererseits zeigt die
Zend-Developer-Pulse-Umfrage [1], dass mehr als 60 Prozent aller PHP-Entwickler 2012 die Absicht haben, mit oder in der Public Cloud zu arbeiten. Was steckt also dahinter? Ist das alles heiße Luft oder gibt es (für PHP-Entwickler) einen Mehrwert mit und dank der Cloud?
Oracle vs Google
In den ersten Tagen des vielleicht wichtigsten Patent-Prozesses der IT-Geschichte - für manche Beobachter steht gar die Zukunft von Android auf dem Spiel - ist bereits viel passiert. Zeit für eine kurze Bestandsaufnahme zum Gerichtsstreit zwischen Oracle und Google.