Donnerstag, 24. Mai 2012 |
| |
Die Social-Media-Plattform Path hat alle heimlich gespeicherten Adressbücher von iOS-Usern von seinen Servern gelöscht. Das Unternehmen war in die Kritik geraten, weil es über seine mobile App eine Datenbank mit Anwenderinformationen angelegt hatte.
Der Unternehmens-Chef Dave Morin entschuldigte sich für dieses Vorgehen, kündigte aber gleichzeitig an, dass Path auch in Zukunft die Adressbücher seiner App-Nutzer speichern wolle – diesmal sollen sie aber vorher um Erlaubnis gefragt werden. Das Sammeln von Daten sei wichtig, um den Nutzern das Auffinden von Freunden zu erleichtern, sagte Morin:
We don’t want to connect you with just anyone on Path. [...] Without the contact list information, some of these features just don’t work.
Das Image von Path dürfte jedoch nachhaltig geschädigt sein – auch mit einer vorherigen Einwilligungserklärung zum Auslesen der User-Daten bleibt der Vertrauensverlust durch die negativen Schlagzeilen groß.
Via Wired